Herzlich Willkommen bei der Werner-Weinmann-Stiftung!

Die Werner-Weinmann-Stiftung wurde gegründet, um an den Kommunal- und Landespolitiker sowie Unternehmer Werner Weinmann zu erinnern. Insbesondere soll sein politisches und gesellschaftliches Engagement in seinem Sinne weitergeführt werden. Deshalb haben der Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold und die Familie Weinmann die Initiative zur Gründung der Stiftung ergriffen.

Die Stiftung unterstützt und fördert ideell und materiell das bürgerschaftliche Engagement in der Jugend- und Altenhilfe. Jährlich verleiht die Stiftung den Werner-Weinmann-Preis für herausragende Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement.

Der Werner-Weinmann-Preis 2026 geht an …

Gruppenbild Grüne Damen und Herren

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht den Werner-Weinmann-Preis des Jahres 2026 an die „Grünen Damen und Herren“, den ehren­amtlichen Besuchsdienst an den Medius-Kliniken Nürtingen.

Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle erklärt, dass die Begleitung von Patienten eine wichtige, aber auch enorm heraus­fordernde Aufgabe sei. Krankheit oder Operation seien oft ein gravierender Einschnitt.  „Da ist es wichtig, dass diese Menschen mit ihren Sorgen, die oft über die Gesundheit hinausgehen, nicht allein sind“, weiß Kränzle. „Angehörige sind aber manchmal weit weg oder eingespannt. Dem Pflegepersonal fehlt meistens die Zeit, um einfach einmal am Krankenbett zu sitzen und zuzuhören oder Mut zuzusprechen. Kliniken sind außerdem noch viel zu wenig auf den Umgang mit Menschen mit Demenz eingerichtet“, so Kränzle weiter.

Der ehrenamtliche Einsatz der Grünen Damen und Herren sei herausragend, findet Nils Schmid. An allen Tagen der Woche, auch am Wochenende und an Feiertagen, sind sie in der Medius-Klinik auf allen Stationen unterwegs, um Patienten vor allem Zeit zu schenken. „Es ist höchste Zeit, dieses Engagement, das bereits seit 40 Jahren Bestand hat, einmal mit einer Auszeichnung zu würdigen“, so Schmid. Der SPD-Bundestags­abgeordnete ist ehren­amtlicher Vorsitzender der Stiftung.

Die Grünen Damen und Herren organisieren sich komplett selbst. „Wir haben ein offenes Ohr, hören zu, lesen vor, gehen spazieren oder begleiten ängstliche Patienten zu Untersuchungen, halten die Hand und trösten“, beschreibt Nadja Muhr, die Leiterin der Grünen Damen und Herren, deren Tätigkeit. Besonders am Herzen liegt ihr die Palliativstation und auch die Geriatrie. Seit einigen Wochen begleiten sie als sogenannte „Weggefährten“ auch Demenzkranke im Krankenhausalltag. 33 Ehrenamtliche zwischen 25 und 88 Jahren gehören derzeit zum Team.

Die Werner-Weinmann-Stiftung dankte zugleich den anderen Bewerbern für deren bürgerschaftliches Engagement. Die Entscheidung sei angesichts weiterer preiswürdiger Projekte schwergefallen.

Die feierliche Preisübergabe durch die Werner-Weinmann-Stiftung findet voraussichtlich am 18. Oktober in Nürtingen statt.

Erstmals hat die WWS einen Geschäftsführer

Bei der letzten Sitzung von Stiftungsvorstand und Stiftungsrat wurde vorgeschlagen, aufgrund der zunehmenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben der Stiftung einen Geschäftsführer einzusetzen. Einstimmig wurde Michael Wechsler zum ehrenamtlichen Geschäftsführer gewählt. „Michael Wechsler ist der Stiftung seit Jahren verbunden und hat sich auch bislang schon in hohem Maße engagiert, so dass wir uns niemand Besseren vorstellen könnten“, so Nils Schmid, der Vorsitzende der Werner-Weinmann-Stiftung. „Wir sind sehr dankbar, dass du bereit bist, diese Aufgabe zu übernehmen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dir“, ergänzte Susanne Kränzle, die Stiftungsratsvorsitzende. Michael Wechsler bedankte sich für das große Vertrauen und betonte: „Die Wertschätzung, die dem Ehrenamt durch die Mitglieder der Stiftung entgegengebracht wird, prägt auch die Zusammenarbeit in den Gremien. Deshalb freue ich mich sehr, nun in dieser neuen, ehrenamtlichen Funktion mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen.“

Jetzt bewerben! Werner-Weinmann-Preis 2026

Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Stützpfeiler unserer Zivilgesellschaft. Zum einen organisieren Menschen ihre Interessen selbst, zum anderen übernehmen sie Verantwortung auch für andere. Dafür erhalten sie in der Regel keine materielle Gegenleistung. Umso wichtiger ist die Anerkennung und Wertschätzung durch andere.

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht einmal im Jahr für außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement den Werner-Weinmann-Preis. Initiativen, Einrichtungen und Vereine können sich selbst mit einer schriftlichen Selbstdarstellung und Begründung für den Preis bewerben oder von anderen Personen vorgeschlagen werden.

Der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt in der Förderung der Alten- und Jugendhilfe und der Unterstützung von generations­übergreifenden Projekten. Sie richtet ihr Augenmerk auch auf das vielfältige vorbildliche Engagement, das jenseits des Rampenlichts im Stillen geschieht. Interessenten können sich mit ihrem Projekt bis zum 15. März 2026 für den Werner-Weinmann-Preis bewerben. Bewerbungsunterlagen gehen an die Werner-Weinmann-Stiftung, c/o Nils Schmid MdB, Bahnhofstr. 8, 72622 Nürtingen. Für Rückfragen erhalten Sie Auskunft unter Tel. 07022 / 21 19 20.

Nachfolgend finden Sie ein Formular (als Word-Dokument oder pdf), das Ihnen als Anregung und Leitfaden für Ihre Bewerbung dienen kann. Die Verwendung ist jedoch nicht zwingend.


Werner-Weinmann-Preis 2025: Besuch mit Buch

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht den Werner-Weinmann-Preis des Jahres 2025 an „Besuch mit Buch“, ein gemeinsames Projekt des Forums 55+ des evangelischen Kirchenbezirks und der Stadtbücherei Nürtingen.

Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle erklärt, dass vor allem das vielfältige und flexible Angebot die Jury der Werner-Weinmann-Stiftung überzeugt hätte. Besonders die aufsuchende Komponente sei ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung gewesen: „Es werden sowohl Menschen in ihrem privaten Zuhause als auch Bewohner von Pflegeheimen besucht. Hinzu kommt mit dem ‚Büchercafé‘ noch ein Treffpunkt, der Begegnung ermöglicht“, erläutert Kränzle.

Nils Schmid ergänzt, dass Einsamkeit ein immer drängender werdendes Thema sei. „Dass Menschen für andere Menschen da sind, gerade auch für Ältere, macht unsere Gesellschaft lebenswerter. ‚Besuch mit Buch‘ ist deshalb vorbildlich und preiswürdig“, so Schmid. Der SPD-Bundestags­abgeordnete ist ehren­amtlicher Vorsitzender der Stiftung.

Apropos vorbildlich: Dass „Besuch mit Buch“ bereits Nachahmer in anderen Orten gefunden hat, freut die Initiatorinnen des Projekts. Bei Monika Petsch, Diakonin des evangelischen Kirchenbezirks Nürtingen, und Katja Seidel, Bibliothekarin der Stadtbücherei, laufen die Fäden zusammen. Sie sind überzeugt: „Von den Lesebesuchen profitieren beide Seiten, auch die Vorlesenden. Die Austauschtreffen spielen dabei eine wichtige Rolle, weil hier die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse besprochen werden können.“

Derzeit sind rund 25 Personen als Vorleserinnen und Vorleser im Einsatz, weitere stehen bereit. „Wir freuen uns aber über weitere Interessierte, die Freude an Büchern und Begegnung haben.“

Die Werner-Weinmann-Stiftung zeigte sich über die gestiegene Bewerbungszahl erfreut. Es seien zahlreiche Projekte vorgeschlagen worden, die einen wichtigen Beitrag in der Jugend- und Altenarbeit leisteten. Ihnen allen gelte Dank und Respekt.

Die feierliche Preisübergabe durch die Werner-Weinmann-Stiftung findet am Sonntagnachmittag, 19. Oktober 2025, in der Stadtbücherei Nürtingen, Marktstraße 7, statt.

Werner-Weinmann-Preis 2024 feierlich
an Dorffreizeit Plattenhardt überreicht

Das gibt es auch nicht alle Tage: Der Werner-Weinmann-Preis 2024 wurde feierlich überreicht – und zwar inmitten des Trubels des prämierten Projektes selbst, der 50. Dorffreizeit Plattenhardt, die gerade zu Ende gegangen ist.

Spielende Kinder überall, lachende Familien beim Essen im Freien, wirbelnde Betreuer – und mittendrin die feierliche Verleihung des Werner-Weinmann-Preises 2024 in der altehrwürdigen Antholianuskirche Plattenhardt mit lokaler Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

Die Werner-Weinmann-Stiftung fördert bürgerschaftliches Engagement vor allem im Bereich der Arbeit für und mit jungen und alten Menschen. Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung von gelebter Gemeinschaft vor Ort, in der Menschen füreinander sorgen und sich gegenseitig unterstützen. „Caring Communities“ – so das Schlagwort in der Fachwelt – sind auch Gegenbewegung zu Trends wie Individualisierung, Vereinsamung und Ego-Kultur.

Pfarrer Alexander Kupsch dankte für die Auszeichnung, die ein Projekt ins Rampenlicht rückt, das nach 50 Jahren wie selbstverständlich wirke, hinter dem aber immer wieder aufs Neue viel Arbeit und Herzblut stecke. „Die Dorffreizeit der evangelischen Kirchengemeinde Plattenhardt ist ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Betreuer nicht denkbar“.

Oberbürgermeister Christoph Traub, früher selbst in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv, ermutigte in seinem Grußwort dazu den Schritt vom Teilnehmer zum Betreuer zu gehen. „Wer sich hier engagiert und Dinge in die Hand nimmt, organsiert und Lösungen sucht, wird auch später kein Problem haben Verantwortung zu übernehmen – sei es als Vereinsvorsitzender, als Geschäftsführer einer Firma oder als Oberbürgermeister“.

Das bestätigen diejenigen, die schon wiederholt als Betreuer bei der Dorffreizeit dabei sind. Robin Gosak, Samira Brumbach und Greta Möller berichteten in einer Gesprächsrunde mit dem Stiftungsvorsitzenden, Bundestagsabgeordnetem Nils Schmid, von ihren Erfahrungen. Doch das Sammeln und Erlernen von Kompetenzen ist nur ein schöner Nebeneffekt. Entscheidend für ihr Engagement sind die tollen Abenteuer bei der Dorffreizeit, die sie selbst als Kinder erlebt haben, Freundschaften, die vielleicht ein Leben halten, und der Spaß mit den Kindern und Jugendlichen.

Kein Wunder, dass an der Dorffreizeit Plattenhardt mittlerweile Generationen teilgenommen haben und die meisten freiwilligen Helferinnen und Helfer einst selbst als junge Teilnehmer dabei waren. Ein besonderes Anliegen von Werner Weinmann, dem Namensgeber des Preises, war es, Menschen dazu zu ermutigen, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und andere. „Beim diesjährigen Preisträger wurde dieses Kriterium in besonderer Weise erfüllt“, schloss Nils Schmid.Goetz Weinmann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, überreichte den symbolischen Scheck über eintausend Euro – und einen Eis-Gutschein für David Hummel, der die Preisverleihung musikalisch umrahmte.

Werner-Weinmann-Preis 2024 geht an die Dorffreizeit Plattenhardt

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht den Werner-Weinmann-Preis des Jahres 2024 an die Dorffreizeit Plattenhardt. Seit nunmehr 50 Jahren gestaltet die evangelische Kirchengemeinde Plattenhardt jährlich zu Beginn der Sommerferien ein attraktives und abwechs­lungsreiches Freizeitangebot. Es richtet sich an Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse und dauert in diesem Jahr elf Tage. Etwa 170 Kinder dürfen sich über ein vielseitiges Programm freuen. Die Freizeit wird von einem großen Team Ehrenamtlicher gestemmt.

Pfarrer Alexander Kupsch betont, dass die Freizeit für viele Eltern eine Unterstützung am Anfang der Sommerferien sei. Sie gehe aber über eine Betreuung weit hinaus. Kinder könnten in einem Klima von Wertschätzung und Freude Gemeinschaft erleben, sich ausprobieren und neue Freunde finden. Durch biblische Geschichten und christliche Lieder habe die Freizeit ein evangelisches Profil, zu dem auch Werte wie Offenheit und Vielfalt gehörten.

Die meisten Betreuer seien einst selbst teilnehmende Kinder gewesen, betont Jugendreferent Michael Hummel. Das zeige, wie positiv sich die Freizeiten bei vielen eingeprägt hätten. Die Dorffreizeit habe sich dadurch zu einem wichtigen Baustein der Gemeinwesenarbeit im Ort entwickelt.

Genau dieser Punkt habe auch die Jury der Werner-Weinmann-Stiftung überzeugt, erläutert Nils Schmid. Der SPD-Bundestags­abgeordnete ist ehren­amtlicher Vorsitzender der Stiftung. „Die Dorffreizeit Plattenhardt wird nicht nur seit Jahrzehnten hauptsächlich von Ehren­amtlichen getragen, sondern sie legt auch die Grundlage dafür, dass die Kinder das freiwillige Engagement, den Einsatz für sich und andere mit Freude und Wertschätzung verbinden.“ Davon profitiere das Ehrenamt – auch außerhalb Plattenhardts und der Kirchengemeinde.

Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle ergänzt, dass gerade Kinder unter der Corona-Pandemie besonders gelitten hätten. „Ich freue mich deshalb, dass wir dieses Jahr ein Projekt auszeichnen können, das Kindern außerhalb der Schule einen Ort der persönlichen Begegnung und Abwechslung schafft.“ Dass es auch noch das 50-jährige Jubiläum sei, sei das Tüpfelchen auf dem i.

Die Werner-Weinmann-Stiftung dankt aber auch den anderen Bewerbern. Es seien zahlreiche Projekte vorgeschlagen worden, die einen wichtigen Beitrag in der Jugend- und Altenarbeit leisteten. Ihnen allen gelte Dank und Respekt. Die Preisübergabe durch die Werner-Weinmann-Stiftung findet im Rahmen des Auftakts der Dorffreizeit am 28. Juli in Plattenhardt statt.

20-jähriges Jubiläum

Am 16. Februar jährt sich zum 20. Mal die Gründung der Werner-Weinmann-Stiftung. Sie wurde 2003 zu Ehren des verstorbenen Politikers und Unternehmers gegründet. Weinmann war fast 30 Jahre lang Abgeordneter für den Wahlkreis Nürtingen/Filder im Landtag und zuletzt auch Staatssekretär im Sozialministerium Baden-Württemberg. Bereits in den 1960er Jahren gründete er als junger Unternehmer seine eigene Druckerei- und Verlagsgesell­schaft, die er bis zuletzt führte. Dabei blieb Werner Weinmann immer bodenständig. Als eingefleischter Kommunalpolitiker pflegte er die Bürgernähe und förderte ehrenamtliches Engagement. Er starb 1997 im Alter von nur 61 Jahren.

Um sein langjähriges Engagement im sozialen und bürgerschaft­lichen Bereich zu würdigen und weiterzutragen, wurde auf Initiative des langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold und der Familie Weinmann die Werner-Weinmann-Stiftung gegründet. Sie unterstützt und fördert ideell und materiell das bürgerschaft­liche Engagement vor allem in der Jugend- und Altenhilfe sowie von generationsübergreifenden Projekten. Jährlich verleiht die Stiftung den Werner-Weinmann-Preis für herausragende Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement. „Dabei richtet sie ihr Augenmerk auch auf das vielfältige vorbildliche Engagement, das jenseits des Rampenlichts im Stillen geschieht“, erläutert der ehrenamtlich tätige Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Nils Schmid. Schmid war 1997 für Weinmann in den Landtag nachgerückt und ist heute Bundestagsabgeordneter der SPD für den Wahlkreis Nürtingen.

Die laufende Stiftungsarbeit wird vor allem durch Spenden finanziert. Mehr dazu unter